Tim Walter

Designer, Geschäftsführer & Inhaber

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Tim Walter studierte Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Würzburg / Schweinfurt und arbeitet seit 2010 als selbstständiger Designer in München.

In seiner freiberuflichen Arbeit ist er disziplinübergreifend als Grafiker, Illustrator und Motion-Designer tätig. Für Kunden entwickelt und produziert er Produkte und Ideen.

In seinen eigenen Arbeiten beschäftigt er sich mit aktuellen Themen und erstellt interaktive Informationsgrafiken und Videos, um komplexe Sachverhalte möglichst prägnant und effizient zu erklären.

ArbeitenVeranstaltungenAuszeichnungen

Textour

2007

Bei Textour handelt es sich um eine programmierte Anwendung zur Echtzeitvisualisierung von Texteingabe. Dabei war das Ziel dieses Projekts, eine Darstellungform von Buchstaben, Wörtern und Sätzen zu entwickelen, die eine einfach statistische Textanalyse ermöglicht.

Jeder Text ist dabei ein komplexes System aus Wörtern, deren Länge, Stellung und Frequenz keinesfalls zufällig auftritt, sondern nach bestimmten sprachwissenschaftlichen Regeln und Mustern erfolgt. Diese generierte neue Darstellungsweise eines Textes macht Metainformationen sichtbar die durch das konventionelle Erscheinungsbild verborgen bleiben und hilft somit den Inhalt eines Textes und dessen Aufbau schneller zu verstehen und besser zu erfassen. Durch die Eingabe über einen Editor können somit Worthäufungen visualisiert und erkannt werden.

Konzept, Gestaltung & Programmierung: Tim Walter

Die Anwendung wurde mit Processing realisiert und in einem WIRED Special und auf dem Processing Forum, bei Visual Complexity und Information Aesthetics publiziert, sowie im OTTO Group Jahresbericht 2008 veröffentlicht.

Buddha Box

2005

Das Projekt "Buddha Box" ist im Rahmen eines Designwettbewerbs des Geldbeutelherstellers OXMOX enstanden. Dabei wurde insgesamt 3 Vorschläge eingereicht, von denen der Entwurf "Buddha Box" und ein weiterer Vorschlag den Wettbewerb gewonnen haben.

ey.ckon

2005

"ey.ckon" ist ein Wortspiel aus den Wörtern "Cockney" und "Icon" und ist ein Guerilla-Reiseführer, der es Touristen ermöglichen soll, Hotels und Restaurants durch Aufkleber vor Ort zu bewerten.

Das Prinzip beruht dabei auf der Idee von Zinken, die früher von Landstreichern eingesetzt wurden um sich gegenseitig geheime Hinweise über fremde Gegenden und dessen Gefahren zu übermitteln. Ähnlich dem Ost-Londoner Cockney-Dialekt werden die Begriffe mittels eines Reims gebildet und hergeleitet.