multimedia skript

January 12th, 2010
58 days ago

seit heute ist die erste version des skripts zur vorlesung “multimedia – technologie und gestaltung” an der hochschule augsburg fertig gestellt. diese version beinhaltet vorerst den inhaltlichen stoff zu den ersten vier veranstaltungen, wobei die restlichen kapitel, die dazugehörigen beispiele und die erklärenden grafiken, in einer fertigen druckversion zum ende des nächsten semesters zur verfügung stehen werden.

30. geburtstag am 31.12.2009

December 22nd, 2009
79 days ago

anlässlich meines 30. geburtstags wird dieses jahr am 30.12.2009 reingefeiert.

informationsgestaltung in den medien

October 10th, 2009
152 days ago

seit dem wintersemester 2009 unterrichte ich wöchentlich 3 stunden, als dozent im fach multimedia, an der hochschule augsburg. der kurs beschäftigt sich dabei mit den möglichkeiten der informationsgestaltung im allen bereichen der medien und richtet sich an studierenden aus dem bereich international management und betriebswirschaftslehre im fachbereich wirtschaft der hochschule.

das ziel der vorlesung ist dabei, neben der vermittlung grundlegender technischer und theoretischer kenntnisse, den studierenden ein bewußtsein für den gestalterischen umgang mit informationen in den einzelnen bereichen der medien zu vermitteln. ausgehend von dem ansatz dass jedes medium in seinen technischen möglichkeiten die rahmenbedingungen des gestaltungsspielraums definieren, was wiederrum die möglichkeiten der kommunikation, also des denkens und handeln maßgeblich bestimmt, werden dabei unter dem aspekt der informationsgestaltung, die folgenden schwerpunkte in den einzelnen vorlesungen am freitag zwischen 14 und 17 uhr erörtert:

vorlesung 1 (9.10.2009): wahrnehmung und gestaltung
wahrnehmungssinne • licht und farbe • form und proportion • räumliche und zeitliche verortung • sinnestäuschungen • gestaltgesetze

vorlesung 2 (23.10.2009): zeichen und schrift
die ersten zeichen • entwicklung der schrift • mikrotypografie • makrotypografie • druck und weiterverarbeitung

vorlesung 3 (6.11.2009): grafik und bild
geschichte des informationsdesigns • wesen des informationsdesigns • bildpädagogik • signalästhetik • visualisierungsmodelle • prinzipien analytischen designs

vorlesung 4 (20.11.2009): technische medien
geschichte der technischen medien • technisches sehen: das objektiv • technisches hören: das mikrofon • ästhetik der technischen medien • analoge nachbearbeitung • analoges speichern • kino-, radio- und fernsehdistribution

vorlesung 5 (4.12.2009): digitale medien
entwicklung des computers • funktionsweise des computers • programmiersprachen • digitale schrift • digitalisierte medien • digitales aufnehmen • virtuelle umgebungen und errechnete bilder • digitale nachbearbeitung • digitales speichern

vorlesung 6 (18.12.2009): interfaces 1 – desktop
eingabegeräte und sensoren • ausgabegeräte • entwicklung der desktopmetapher • visuelle sprache der desktopmetapher • aufbau von anwendungen • selber ort, selbe zeit interfaces

vorlesung 7 (8.1.2010): interfaces 2 – web
geschichte des internets • funktionsweise von netzwerken • das hypermedia-prinzip • datenbanken • dienstleistungs- und produktivitätstools • anderer ort, andere zeit interfaces • anderer ort, selbe zeit interfaces

i (h) suka :P

August 13th, 2009
210 days ago

otto group jahresbericht

August 1st, 2009
222 days ago

letzte woche ist das belegexemplar des otto group geschäftsbericht für das jahr 2008/2009 angekommen. auf seite 3 befindet sich dort eine grafik über die rede von hans-otto schrader erstellt durch meine diplomarbeit textour. wie bereits erwähnt ist diese grafik auch als animation auf den seiten der otto group verfügbar.

neue bücher

July 22nd, 2009
232 days ago

designing the user interface: strategies for effective human…
the design of everyday things
the information design handbook
globale medienkultur: technik, geschichte, theorien
medien und kommunikation
multimedia
einführung in die wahrnehmungspsychologie: sinne, körper…
designtheorie, designforschung. reihe design studieren.
der mensch und seine zeichen. matrixwissen.

a few days ago…

July 14th, 2009
240 days ago

…nachdem ich das plugin von vegard skjefstad installiert habe, ist mir bewußt geworden wie informativ diese darstellung der vergangenen tage zum aktuellen datum, die man mittlerweile in jedem blog oder auf jeder communityseite findet, eigentlich ist.

obgleich der tatsache dass sich zwar durch die angabe des datum der exakte tag sofort kalendarisch genau bestimmen lässt, ohne kenntnis des aktuellen datums, erscheint einem der relative bezug sehr viel verständlicher. besonders durch das anwenden auf eigenen inhalt bemerkt man aber wie unnütz oder im gegenzug sehr viel sinnvoller diese, relativ zum heutigen datum, zeitangabe ist, da diese informationen nicht jedesmal neu in kontext gestellt werden müssen, sondern sich immer auf den aktuellen tag beziehen und der mensch sich anscheinend besser an relationen (vor 1 woche), als an absoluten werten (am 6.7.2009) orientieren kann.

ausgehend von dieser ansatz wäre es nun interessant sich zu überlegen wie diese informationen nicht nur durch zahlen, sondern auch durch eine andere darstellung ausgedrückt werden könnten. gerade grafiken können relationen eindrucksvoll und geradezu natürlich visualisieren. so erfahren wir beispielsweise vergänglichkeit in der natur oftmals durch wachstum vom formen, sei es z.b. in der anzahl der jahresringe eines baumes, oder durch veränderung der erscheinung, dem ergrauen von haaren oder der alterung der haut. möglicherweise wären dies weitere, noch unschärfere, aber intuitivere visualisierung von zeit und somit eine hilfe informationen in ihrer zeitlichen abfolge zu verstehen.

that’s in my pocket

July 9th, 2009
245 days ago

murder: new york city

July 8th, 2009
246 days ago

i really love this example in the new york times of an interactive information visualisation: the new york city homicides map shows all the homicide related crimes since the years 2003 until today.

i really don’t understand why most of the newspapers or news agencies do not follow this example and spend more time in communicating their content to the reader by using good information visualisations. maybe the impression of seriousness gets lost by using too much graphics.

otto group annual report 2008/2009

June 30th, 2009
254 days ago

this year a textour visualisation will be printed in the annual report 2008/2009 of the otto group. it is available as a pdf or as e-paper.

ästhetische evidenzen

June 5th, 2009
279 days ago

um eine neue methodik in meine arbeitsweise einzuführen, werde ich heute ein neues sammelprojekt mit dem namen “ästhetische evidenzen” starten. dabei handelt es sich um kleinere studien der informationsvisualisierung die optimalerweise verborgenene zusammenhänge aktueller themen offensichtlich machen sollen.

der sinn und zweck dieser übungen ist dabei, durch kleine schnelle experimente, das potential von informationsdesign zu erforschen, wobei diese vorstudien später hoffentlich in größere projekte fließen werden.

a new look at health

May 20th, 2009
295 days ago

today is was pretty impressed by the neat and useful visualisation taking a new look at health by benjamin fry and phyllotaxis. the interactive graphic shows the connections between medical conditions compared to demographics, diseases, risk factors and conditions.

porträtzeichnung mia

May 16th, 2009
299 days ago

selbst-porträtzeichung

May 16th, 2009
299 days ago

eine meiner alten selbst-porträtzeichnungen.

domain registrations

May 13th, 2009
302 days ago

i have just registrated the domains www.timwalter.org, www.timwalter.info, www.timwalter.eu.

new studio

March 6th, 2009
1 year, 5 days ago

i just moved into my new studio in munich, right across the german patent and brand agency.

subway self-portrait

February 23rd, 2009
1 year, 16 days ago

i created this little drawing during my way home from work (10 minutes).

english version of textour

February 22nd, 2009
1 year, 17 days ago

i have now released an english version of the application textour due to several requests. in the new revision it is also possibility to create pdf screenshots from the visualisations.

gutes design

February 15th, 2009
1 year, 24 days ago

das letzte buch das ich vor kurzem erst gelesen habe, heißt “the shape of things” von vilém flusser. der medienphilosph, der sich sonst mit der kulturellen bedeutung des alphanumerischen kodes auseinandersetzt, betrachtet in diesem buch kritisch das menschliche streben nach der entwicklung immer neuer technologien und deren verantwortungslosen umgang.

vilém flusser versteht zunächst einmal unter dem wort design eine sprache zur suche nach wissen, resourcen, materialität und zeit. sein provokatives statement zu beginn des buchs: “wenn man beschließt ein designer zu werden, entscheidet man sich gegen das gute an sich”, ist der ausgangspunkt seiner radikalen überlegungen.
der kern dieser aussage basiert auf der grundannahme dass das “gute an sich” oder das “moralisch gute”, und das zweckmäßige, zielgerichtete gute, sich gegenseitig ausschließen. mit anderen worten ausgedrückt: alles was gut für einen bestimmten zweck ist, muss automatisch schlecht im moralischen sinne bzw. das wahrhaft böse sein, da es zwischen diesen beiden extremen aus seiner sicht  keinen kompromiss geben kann. da es aber widerum für alles einen bestimmten zweck gibt, exisitiert das wahrhaft gute, nach dem man streben kann, konsequenterweise erst gar nicht.

diese erkenntnis führt in weiteren überlegungen dazu dass sich der designer, respektive der entwickler neuer technologien, letztendlich dazu entscheiden muss ob er entweder schlecht und nützlich, oder unnützlich und heilig handeln möchte. da letzteres aber widerum dem selbstverständniss eines designers widerspricht, da dieser selbst wenn er schlecht oder gar nicht gestaltet dieses dennoch immer bewußt macht und somit funktional handelt, folgert flusser dass es somit bisher nur den unterschied in elegantem und benutzerfreundlichem design geben kann und somit die arbeit des gestalters niemals im stande ist wahrhaft gutes zu vollbringen.  

da der mensch aber unfähig ist nicht zu handeln bzw. dies ein widerspruch in sich selbst darstellt, führt dies einen nun zu der grundlegenden frage in wie fern sich der mensch im umgang mit der entwicklung immer neuer dinge, im sinne des technologischen fortschrittdenkens, überhaupt ändern kann?

vilém flusser nähert sich dieser fragestellung indem er versucht das problem der fehlenden verantwortung bei der erschaffung von dingen zu illustrieren. er fordert dass sobald jemand etwas erschafft, er sich mit der frage der verantwortung auseinandersetzen muss.
aber wer ist zum beispiel dafür verantwortlich wenn ein roboter einen menschen tötet? derjenige der ihn konstruiert hat, derjenige der das messer erfunden hat oder derjenige der das programm geschrieben hat? das fatale an diesem szenario ist dabei aus flussers sicht nicht die tat an sich, sondern die tatsache dass keiner der beteiligten designer sich dabei in seinem entwicklungsprozess die frage der verantwortung gestellt hat, diese somit vollkommen verloren gegangen ist.

flusser bemängelt somit grundsätzlich dass gestalterische prinzipien fast ausschließlich pragmatisch und funktional und selten moralisch, wenn auch oft politisch sind. da er aber die lösung verantwortungsbewußteren designs darin sieht dass dieses bessere metainformationen über sich selbst, also dessen konsequenzen und bedeutung kommunizieren muss, lautete seine eigentliche hauptforderung inerhalb des buchs: kann der designer seine werke so gestalten dass der kommunikative, der intersubjektive teil stärker betont wird als das gegenständlich, substantielle und problematische?  

diese notwendigkeit änderung des verhaltens leitet er aus der annahme ab, dass das bewußtsein des menschen sich im laufe der zeit gewandelt halt. flusser beschreibt die entwicklung des menschen vom hand-mensch zum werkzeug-mensch, maschinen-mensch und roboter-mensch. 
wir sind rekletierende und spekulierende lebewesen die sich somit im laufe der zeit vom handwerklichen arbeiten, zum wählen und entscheiden emanzipiert haben. wir entwickelten eine kulturphilosophie, eine wachsende sammlung an dingen, die wir gegen die vier wände projezieren und sind nach und nach weniger damit beschäftigt dinge zu besitzen als informationen zu konsumieren. kein weiteres möbelstück oder kleidungsstück sonder ein weiterer urlaub oder eine besserer schule für unsere kinder wird von größerer bedeutung.
flusser sieht weiterhin den mensch der zukunft mehr als akademiker und nicht als handwerker, arbeiter oder ingenieur. wodurch seine vorstellung über betriebe der zukunft folglich wissenschaftliche labore, kunstakademien, büchereien oder andere wissenssammlungen sind.

zusammenfassend kann man somit sagen dass die lösung guten designs nicht darin liegt moralisch gutes design zu gestalten, da dies wie bereits erwähnt ein trugbild ist, sondern durch die gestalteten produkte ein bewußtsein über dessen bedeutung zu erzeugen. wir können somit nicht gut gestalten sonder nur zeigen welche konsequenzen unsere handlungen haben, also darüber informieren wie gut oder schlecht sie sind. die potentielle möglichkeiten der kommunikation müssen ausgeschöpft werden um dem menschen die möglichkeit einer erkenntnis über die bedeutung seiner handlung zu geben. dieses bewußtsein ist in sofern von großer bedeutung da durch das überwinden technologischer hürden, eine entscheidung mehr und mehr von der motivation der menschheit abhängt.
die fähigkeit großes zu bewirken bringt somit eine forderung nach verantwortungsbewußtem handeln mit sich, wobei wir dafür aufgearbeitet informationen benötigen die uns ein verständnis über diese welt überhaupt erst ermöglichen.

the cloud gate sculpture in chicago

November 11th, 2008
1 year, 120 days ago

i’ve just found on the internet these pictures of the cloud gate sculpture in the millennium park in chicago by the artist anish kapoor. these reminded me of my project adaption.

the wedding invitations

October 23rd, 2008
1 year, 139 days ago

a couple of weeks ago i have created a wedding invitation for my little brother. the invitation consists of two parts, the actual card and the envelope. this invitation package is part of whole bundle of sheets about the wedding.

the invitation card with the basic details about the invitation is imbedded in some kind of blurry family tree printed on an opaque envelope. the families therefor are separated in the two families “walter” and “kantner” and all the invited members are loosely arranged on some kind of grid whereas the size and position depends on the degree of relationship of the bridal couple.

the biggest challenge though was the creation of the envelope since it has not been stamped but cutted by hand.

if communications design award 2008

August 24th, 2008
1 year, 199 days ago

with the user interfaces for the new siemens gigaset telephones, the designgruppe flath & frank, where i am currently working, has won one of the if communications design award 2008. i was invovled in several of the nominated telephones whereas one can be viewed in the if online online exhibition. the winners ceremony will be on the 28th of august in hannover.

dr. mustermann

August 21st, 2008
1 year, 202 days ago

here are some of the drafts for the corporate identity of an orthodontist. although the client picked none of the logos, i think they work quite well even in black and white. the problem here is that teeth and smiles as icons are likely to evoke negative associations. this impression is of course something an orthodontist wants to avoid.

new employment

August 3rd, 2008
1 year, 220 days ago

the last 6 month, since march 2008, i am working as a user interface designer for designgruppe flath & frank who are specialized in industrial and information design. some of their longtime clients are for example siemens, the european patent office, the sony center in berlin, the aiport in cologne and bonn and the local public transportation system and energy provider in munich, the swm (munich city utilities).

member of the adc

June 22nd, 2008
1 year, 262 days ago

as of today i am a member of the apple developer community (adc) where i have joined the iphone developer program.

found!

June 16th, 2008
1 year, 268 days ago

the ffffound! homepage, is an interesting site on the internet which could be a great source of inspiration for future projects.

göbel audio at the high end 2008

May 1st, 2008
1 year, 314 days ago

on the occasion of the high end 2008 in munich from the 24th to the 27th april, göbel audio introduced the “modul” flat panel loudspeaker system and also presented the “detaille” speaker in a new outfit. in this showroom my new making of trailer, which gives a short insight of the creation of the louspeakers, was presented.

this trailer will soon be available on this and the göbel audio site.

infosthetics

April 12th, 2008
1 year, 333 days ago

on the current front page of information aesthetics there is a short excerpt and link to my diploma thesis. hopefully it will receive a good feedback.

physical laws on interfaces

April 2nd, 2008
1 year, 343 days ago

during the last weeks i have been working as an interface designer for the designgruppe flath & frank and thereby dealt with the prospects of user interfaces.

with the iphone and the ipod touch, or in general with touchscreens, new graphical elements were established that could actually be touched and therefore directly manipulated with the finger. theses elements use most of the time the metaphor of existing analog control elements with real physical mechanisms and their natural feedback, which is besides much more important than the actual photorealistic picture of the switch or the button.

due to this usage of intelligent bouncing, falling, bending, shaking, swinging, accelerating or decelerating objects, less graphical feedback is needed, and therefore more important informations and a more efficient information design remains on the user interface.

for this reason the most important archievement of iphone or the ipod touch are the graphical elements that behave like analog sliders, switches or reels. these give you an intuitive feeling of adjusting values like for example the timer in the clock settings or the general on/off buttons on the iphone.

in my opinion this is not just a nice and good looking feature but in fact an basic necessity for a quick and successful dialog between the device and the user.

as a matter of fact apple used this kind of feedback earlier by using a pulsating light to indicate the sleeping state of the computer.

textour on wired.com

March 4th, 2008
2 years, 7 days ago

in this issue of wired (16.03), there is a big feature of data art. on this occasion wired.com presents my project textour in an online feature called “frame that spam! data-crunching artists transform the world of information”.

many thanks to tim mckeough and heather bourbeau.

structuring the dunghill

March 3rd, 2008
2 years, 8 days ago

according to joseph weizenbaum, a computer pioneer and later on a critic, the internet is just a dunghill that contains some sporadical valuable pearls. although this statement sounds cynical it seems to be true, being the fact that search engines and bookmarks appear to be the most popular tools to somehow locate informations. this points out that there is actually no other way to navigate through the unstructured content of the internet where, in addition to that, more and more pages are constantly created and, as a result, the chaos continues to grow.

but what makes the internet so obscure? in my opinion, first of all, the fact that it lacks to properly display the location of an information source in space and time. as a result, all the sites are places on the same unidentified space and the two essential orientation properties for navigation are eliminated. furtermore we are used to design static content, like in printed papers, with no actual interaction or networking possibilities and find it to be difficult to develop new concepts.

but referring to this i see the structure of a blog, with its reverse chronological order of the posts or the way the information is fed as a rss-stream to an application, as a starting point to create new templates of information management.

private posts and pages

February 28th, 2008
2 years, 12 days ago

thanks to a wordpress plug-in it is possible to view private posts and pages of future projects. but the access to these sites will be granted individually when you sign up for an account.

rating visions

February 28th, 2008
2 years, 12 days ago

the stock exchange of visions is a traveling installation originaly created by gregor kuschmirz which tries to provide an dialog between the visions of authorities in several disciplines and a broader audience. the artwork was part of the exhibition fabrica: les yeux ouverts at the centre george pompidou in paris, the trianale in milan and now at the shiodome italia in tokyo.

first of all i like the neat and clean design of the whole page which is part of the installation with the colored areas of the topics and the simple structure of the content. this simplicity fits in with the clear concept of the project where an expert explains his vision to which the visitor can either agree or disagree. this means that – no matter how detailed the vision is or how competent you are on this subject – you have to make a choice. all these outcomes are finally calculated and displayed just like a stock.

furthermore i like the idea of trading visions like stocks and thus create a market for them. but also i am not sure if this kind of  an opinion poll is really representing the acceptance of an idea. everyone can say if he or she likes or dislikes something, which is part of the basic idea of this project. but sometimes the actual content of the project does not shape this attitude but other social factors do. here i can see the risk that one’s opinion is manipulated by other people’s rating of an idea. so if some people haven’t made up their mind yet they will automatically agree with the opinion of a bigger group or stick to the contrary opinion. the question is if this idea would also work with better developed ideas and visions.

textour on visualcomplexity.com

February 25th, 2008
2 years, 15 days ago

i’ve always been a fan of the visualcomplexity.com website where manuel lima presents new methods and concepts of visual depiction. i’m proud that he included my project textour and wrote a short project description.

textour in 720p

February 19th, 2008
2 years, 21 days ago

from now on the textour demonstration video is also available in high-definition.

further sources

February 17th, 2008
2 years, 23 days ago

the following installations are also based on the idea of turning virtual data into real entities or events. but in these examples it is, in contrast to the digital waterfall, the other way round, not water in the air but air in water what represents the digital information.

the first bubble screen is the information percolator which is some sort of ambient display. here the bubbles are released in one of the 32 vertical tubes what makes it possible to create different images. but especially these dominant tubes somehow disturb the clarity of the display.

another artist who is creating bubble displays is stephanie andrews. she invented the bubble screen the thinktank and lifeblood within the years 2001 and 2002. she also intends to visualize digital data but somehow obtains no real control of the bubbles, which leads to nice looking patterns but still no traceable connection between the human interaction and the effect on the visualization.

beta tank also called their piece of work “bubble screen”. it precisely emits smaller and uniform bubbles but in the end, or at least in this video, the information is somehow hard to read.

this shows that it only makes sense to show clear informations on a display with a sufficient resolution, not to prove the weakness of the device. whereas vague displays, like the early bubble installations, always allow the designer to add the same blurriness of the source onto the visualization. as a result the display doesn’t try to communicate informations it could never produce.

greyworld adopted the idea of the raising information bits and created the installation the source in the london stock exchange.

the digital waterfall

February 12th, 2008
2 years, 28 days ago

the interactive installation bitfall, is an electronical artwork by the german artist julius popp from 2005. according to him, the artwork is seperated in two circuits; on the one hand the scientific machine, and on the other hand an artistic visualization of the always changing culture. the machine consists of 128 synchronized magnetic valves, in which the emitted water drops act like pixels, falling to the ground. as a result the information can not be displayed at once, but only sequential and for a short period of time. the artistic part is simply a software which is looking for keywords on the internet.

i really like the first (or actually the second) part of the artwork, which is the giant, impressive water display. despite the explanations of julius popp in his interview, i really don’t understand the connection between the display and this specific data source. aside from that, since the stunning display was, as far as i know, originally invented by pevnick design in 1979, one could also assume that popp got the idea of using this display with showing any kind of digital information.

so i think the interesting thing about this installation, is the way it shows us the principle of digital information. by looking at the display, we realize that it only needs two states of an object to turn something meaningless, like the water, into a tool for precise communication. in this case a “opened” or “closed” valve leads to either a waterdrop or not, whereas all the drops together finally somehow teleport a meaningful word into the room.

by the way, the digital water pavillion is another interesting example of use for this old but still innovative idea.

slitscan texture

February 5th, 2008
2 years, 35 days ago

080205_01.png

this odd-looking texture of my face is made by turning my head, while the webcam records a couple of thin vertical lines and further arranges these next to each other, just like every flatbed scanner.

i discovered this so-called “slitscan” function while i was looking for some useful built-in camera features for processing.

inverted utopians

February 4th, 2008
2 years, 36 days ago

“the atomic threat” (“die atomare drohung”) by günther anders is one of the most impressive books i have read recently. although one might say this book seems to be out-of-date since it was already written in 1986, it addresses many interesting topics about the use and social responsibility of technology. i bought this book on occasion of the lecture “man and technology” (“mensch und technik”) by professor eckert at the university of applied sciences in würzburg and i finally read it during my last summer holyday.

while i was reading the book, i only made a few notes so i won’t be able to recall the entire content but at least the basic message which is that we are so-called “inverted utopians” (“invertierte utopisten”). he defines this term as follows: “we are inverted utopians. so this is the main dilemma of our era: we are smaller than ourselves, we are thus incapable to form a picture from what we produced ourselves. In that sense we are inverted utopists: while utopists cannot produce what they imagine themselves, we cannot imagine what we produce.”

the striking message in this paragraph, in my opinion, is not the fact that we as humans are incapable of realizing the whole extent of a new technology, but rather his critical attitude and the awareness of the dilemma between the improvements and its possible and unpredictable negative consequences. so günther anders refuses the noncritical mindset about making things happen and approves a stronger theoretical examination and research. in his book “the antiquatedness of men” (“die antiquiertheit des menschen”) he further describes this thesis.

these concerns about the nuclear technology could also be applied to other technological achievements. so the interesting question is not if the technological progress in communication, transportation and production could change society for the worse, but rather what are our possibilities to foresee these consequences early enough. it seems to me that we are facing a certain gap between the possiblities of creation and the methods and tools of clarification. or perhaps it is human nature that has some sort of urge to create things without analysing its extent and perhaps refrain from doing it, in terms of acting reasonably.

so what may help us to make a decision are new ways of visualising the consequences of human behaviour, for example when displaying the publishing of personal data, the bad influences on the environment or the consequences of malnutrition. as a result this all emerges the following demand for future designers: the task is to find ways and methods in the daily routine to point out the extent of our behaviour and the possible alternatives. the designer is therefore not only reacting under the economic resonsibility of his employer but in some sort also with respect to his social resposibillity. to broaden this topic i am currently reading “the shape of things” by vilém flusser.

bilingual interface

January 22nd, 2008
2 years, 49 days ago

i’ve decided to write most of my future posts in english, being the fact that 2/3 of my visitors are from non-german-speaking countries. that’s why i’m also also translating my diploma thesis, for everyone who’s interested.

furthermore, as of today there is no registration needed to post comments.

net navigation in flash

January 13th, 2008
2 years, 58 days ago

(Entweder JavaScript ist nicht aktiviert, oder Sie benutzen eine alte Version von Adobe Flash Player. Installieren Sie bitte den aktuellsten Flash Player. )

it’s always hard for me to find the proper sequence of items in a list, so i had the idea of creating this kind of visualisation where you can switch between the different versions of the index, adjusted to the needs of the viewer. all the items on the same hierarchy, are arranged on the vertical axis with a specific distance according to a given or measured value, which leads to another chart, mapping for example the hits of a page or it’s rating.

this was actually the first prototype for the menu and the information management on my flash homepage. unfortunately i never adopted this idea, due to the fact that every update of this site would takes a hugh amount of time. but i still think it’s a very nice and neat way to show the structure of a menu or some linked sites.

new community links

January 11th, 2008
2 years, 60 days ago

while i’m looking for an interesting job in information and interaction design, after i’ve finished all my projects in the past, i’ve just started to think about a new project dealing with peoples identity on the internet and in online communities.

so during my research i’ve found some interesting sites like dripbook and designklicks and published some of my recent work in these communities. furthermore you can also see my curriculum vitae on xing. well, let’s wait for the feedback.

by the way, if you’re ever in munich, check out the missing image movie archive and dvd-rental store. this is a great place to get hard to find movies.

zugang für registrierte benutzer

December 9th, 2007
2 years, 93 days ago

ab heute ist es möglich meine gesamten beiträge, nach erfolgreicher registrierung, zu kommentieren. dazu muss man einfach einen benutzernamen und eine e-mail adresse unter “registrieren” im bereich “zugriff” angeben. aus sicherheitsgründen müssen dabei alle kommentare von mir genehmigt werden. ich freue mich auf interessanten kritiken und anregungen zu meinen arbeiten.

eintrag auf processing.org

December 9th, 2007
2 years, 93 days ago

ab heute kann man von der internetseite von processing, dem programm mit dem die anwendung erstellt wurde, auf das projekt textour zugreifen.

weiß auf schwarz

December 6th, 2007
2 years, 96 days ago

gestern wurden meine ersten visitenkarten mit einer auflage von 500 stück geliefert. sie entsprechen dabei dem standard-format von 85 auf 55 mm und sind beidseitig auf 300 g/m² schwerem bilderdruckpapier bedruckt. die gestaltung der visitenkarte richtet sich nach dem erscheinungsbild dieser seite und beinhaltet die kontaktinformationen die man auch auf dieser seite unter profil findet.

einweihung der dokumentation

November 14th, 2007
2 years, 118 days ago

herzlich willkommen!

schon seit jahren habe ich die absicht mit meiner eigenen seite einen tieferen einblick in meine arbeiten und ideen zu geben. dabei ist es mir wichtig nicht nur die umsetzung meiner projekte zu veröffentlichen, sondern vielmehr den hintergrund meiner motivation, für die jeweiligen arbeiten, und allgemein meine sichtweise auf die bedeutung des kommunikationsdesign, durch zahlreiche unterlagen, zu dokumentieren.

anlässlich der resonanz auf meine abgeschlossene diplomarbeit textour, im studiengang kommunikationsdesign an der fh|w-s, habe ich dieses vorhaben endlich in die tat umgesetzt, um meine arbeiten einem breiterem publikum präsentieren zu können. aus diesem grund befinden sich auf diesen seiten informationen zu meiner person, meinen arbeiten und meinen gedanken.

die struktur dieser seite gliedert sich dabei folgendermaßen: im bereich “seiten” befindet sich eine art präsentation über meine person und meine wichtigsten arbeiten. im gegensatz dazu wird der großteil des inhalts jedoch in den beiträgen zu finden sein, die jegliche kleinere ereignisse über die arbeiten, entwicklungen, neuerungen, veranstaltungen und auszeichnungen beinhalten.

aufgrund aber der tatsache dass viele wichtige erreignisse vor dem start dieser dokumentation stattgefunden haben, werde ich in den kommenden monaten diese mit dem jeweiligen termin nachtragen.

ein logo für onminute

October 10th, 2007
2 years, 153 days ago

dieses logo wurde für das öffentliche community portal onminute entwickelt und wird als offizielles zeichen auf der internetseite aber auch in unterschiedlichen varianten auf t-shirts, taschen und sonstigem werbematerial verwendet.

die idee zu diesem logo entstand dabei aus zwei grundmotiven dieser seite. dadurch ist diese kreuzung zwischen einer uhr und einer person mit einem megafon entstanden.

“mutmacher der nation”

May 21st, 2007
2 years, 295 days ago

dieser fernsehbericht, über die derzeit innovativste high-end lautsprecher manufaktur göbel-audio, lief in der sendung “profile” im bayerischen fernsehen und stellt die firma mit ihren produkten vor.

die lautsprecherserie “detaille”, sowie das erscheinungsbild der firma, wurden unter meiner zusammenarbeit entwickelt und werden bis heute von mir betreut.

semesterausstellung der fh|w-s

February 6th, 2007
3 years, 34 days ago

auf der diesjährigen semesterausstellung wurde meine diplomarbeit textour ausgestellt und präsentiert. die ausstellung des fachbereichs gestaltung fand wie bisher jedes jahr im hauptgebäude der fh|w-s von 10 – 18 uhr statt. dabei wurde die arbeit auf meinem macbook pro präsentiert und weitere beispielen ausgestellt.

präsentation der diplomarbeit

February 5th, 2007
3 years, 35 days ago

meine diplomarbeit wurde am 5. februar 2007, in den vorlesungsräumen der fh|w-s, präsentiert. neben den beiden prüfern prof. erich schöls und prof. dr. gerhard schweppenhäuser, waren zahlreiche kommilitonen und interessierte anwesend, um ab 10 uhr an der einstündigen demonstration meiner anwendung textour teilzunehmen.

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die oben angeführte demonstration zeig im zeitraffer die funktionsweise und darstellungsmöglichkeiten der anwendung. durch dieses video soll die effizenz des programms, die hauptsächlich in seiner interaktivität liegt, gezeigt werden. neben dem aufbau des modells, durch die eingabe des textes, sieht man wie die darstellung in echtzeit abgeändert werden kann. durch den weitern einsatz der filter entstehen somit übersichtliche grafiken die einzelne, exzerpierte wörter, in ihrem verlauf innerhalb eines textes anzeigen. die laufzeit der demonstration beträgt 1 minute und 13 sekunden.

dieses beispiel zeigt die grunddarstellung des modells mit eingeschalteter wortfrequenzanzeige. durch diese darstellung kann die häufigkeit einzelner wörter, über die unterbrechungen im farbkreis, welcher über dem modell liegt, abgelesen werden. dabei wird jedem wort ein individueller farbton vergeben der bei erneuten auftretten wieder verwendet wird und somit im kreis hervorsticht. durch diese darstellung können einzelne wiederkehrende wörter aber auch passagen erkannt werden.

das obere beispiel zeigt den auf das grundmodell angewandte beschnitt, bzw. wort- und satzlängen- sowie häufigkeitsfilter. diese kernfunktion der anwendung dient zur auslese von wörtern und sätzen mit einer bestimmten länge oder mit einer bestimmten häufigkeit. durch den einsatz dieser filter können aus dem text bestimmte wörter gezielt gefiltert werden. in diesem beispiel werden somit in der abbildung alle sätze, mit einer längen von 12 bis 130 wörtern, sowie alle wörter mit 2 bis 30 buchstaben, angezeigt.

dieses beispiel zeigt ebenfalls, wie die vorangegangenen abbildungen, die kriegserklärung von george bush gegenüber dem irak, aus dem jahre 1991. durch den einsatz, der zuvor erklärten filter, wurden hier die beiden wörter “people” und “listen” exzerpiert (oder besser gesagt alle wörter, die mit eine häufigkeit von 0,33% vorkommen und aus genau sechs buchstaben bestehen). besonders interessant an dem wort “listen”, ist dabei die verstärkte verwendung am ende des textes. dies läßt auf einer art appelativen teil am ende der rede vermuten.

verändert man die filter nun so, dass man das wort “forces” aus dem text filtert, so fällt einem besonders dessen starke häufung am ende des textes auf. auch hier läßt sich wieder vermuten dass dieses ausdrucksstarke wort in rythmischen abständen, das ende der rede einleiten und bestimmte reaktionen im zuhörer auslösen soll. ebenfalls ist auch hier auffällig, dass dieses wort besonders häufig doppelt vorkommt.

eine weitere interessante auffälligkeit in dieser rede ist, dass das wort “saddam”, logischerweise aufgrund der thematik, relativ häufig vorkommt. aus diesem grund ist dessen strategische verwendung in der rede von großer bedeutung. exzerpiert man dieses wort, welches mit einer relativ hohen häufigkeit von über 1% im text vorkommt, so kann man erkennen dass es ausschließlich im ersten teil der rede erscheint und danach nicht wieder verwendet wird.

gewinner des oxmox design wettbewerb

September 21st, 2006
3 years, 172 days ago

die firma oxmox hat an der fh|w-s einen wettbewerb zur gestaltung eines geldbeutels aufgerufen. an diesem wettbewerb, der parallel im haupstudienfach grafikdesign von chrisitine hackenschuh durchgeführt wurde, konnten neben den kursteilnehmern, noch weitere studenten des fachbereichs gestaltung teilnehmen. die einzigen vorgaben waren dabei das format und die verwendung von vier seperat angelegten farbtönen.

nach mehreren auswahlverfahren schafften es zwei, endgültig von mir eingereichten, vorschlägen, bis in die letzte runde. letztendlich konnte dann der entwurf “buddha box” den ersten preis machen. das ausgewählte motiv zeigt, ähnlich wie bei weiteren motiven, einen glücksbringer, den man auf taschengröße immer bei sich tragen kann.

neben einer urkunde, gab es zu dieser auszeichnung auch ein preisgeld und den ersten andruck des entgültigen produkts. der geldbeutel ist in der limitierten “new cryptan limited art” im handel erhältlich.

alexa’s bat mitzvah

May 16th, 2006
3 years, 300 days ago

anlässlich dieses wichtigen jüdischen feiertags, der in amerika, an aufwand und bedeutung, mit einer heirat vergleichbar ist, habe ich dieses erscheinungsbild, im rahmen meines praktikum bei der firma “doublespace” in new york, für ein dreizehnjähriges mädchen entworfen.

das von mir entwickelte logo schaffte es dabei zwischen den begriffen “feierlich”, “traditionell” aber “kindlich” zu vermitteln. dadurch wurden aus den unterschiedlichen varianten, weiterführend zahlreiche anwendungen wie einladungskarten, t-shirts, videotrailer, speise- und getränkekarten, tischnummern und vorlagen für souvenirfotos gefertig.

auf der unvergleichlich aufwendigen zeremonie, im “bryant park grill”, wurden das erscheinungsbild, von zahlreichen gästen, mit begeisterung aufgenommen.

präsentation des projekts “folgen”

February 13th, 2006
4 years, 27 days ago

die präsentation des projekts folgen war um 9 uhr auf der semesterausstellung des fachbereichs gestaltung der fh|w-s.

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dieses video zeigt eine kollage der aus dem projekt entstandenen videos. diese wurden ursprünglich auf der semesterausstellung des fachbereichs gestaltung der fh|w-s auf drei seperat aufgesstellten monitoren ausgestellt.

das video besitzt eine auflösung von 480 x 124 pixeln wohingegen das originalvideo mit funküberwachungskameras gedreht wurde und somit jeweils eine halbe pal auflösung (360 x 288 pixeln) pro video besitzt. die laufzeit der videos beträgt wie im original 11 minuten.

präsentaton des projekts “emoface”

February 13th, 2006
4 years, 27 days ago

die präsentation des projekts emoface war um 9 uhr in den räumlichkeiten des fachbereichs gestaltung der fh|w-s.

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dieses demonstrationsvideo ist eine montage der zwei wichtigen videostrams der anwendung. darin wurde eine messung der augenbrauen und mundwinkel durchgeführt um damit die mimik des benutzers zu interpretieren. nachdem der benutzer die beiden pupillen und den kopf durch einen kreis eingestellt hat kann man den toleranzbereich der augenbrauen und mundwinkel definieren. bewegt man nun einer dieser beiden gesichtspartien wird dies vermerkt und in dem diagramm verortert. somit kann man die mimik einer person über eine bestimmte zeitspanne aufgezeichnen.

dieses screenshot ist ein ausschnitt einer persönlichen messung die durch das programm erstellt wurde. darin kann man gut erkennen wie die emotionen freude, wut und enttäuschung gemessen wurden. messungen in dieser form lassen eine person somit einer art persönlichen fingerabdruck für konsumierte medien erstellen.

präsentation “schwarzer peter”

July 20th, 2005
4 years, 235 days ago

der film schwarzer peter wurde zum semesterende um 15 uhr im kino der fh|w-s präsentiert.

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dieses video zeigt die erste schnittfassung mit dem ersten gedrehten ende, die so auf der semesterausstellung des fachbereichs gestaltung aufgeführt wurde. der film wurde auf high-definition aufgenommen und hat eine laufzeit von 9 minuten.

präsentation des projekts “adaptation”

June 13th, 2005
4 years, 272 days ago

das projekt adaptation wurde um 10 uhr in der reuergasse der fh|w-s präsentiert.

diese abbildung zeigt ein screenshot der ausgangsform der architektur. diese in x3d programmierte anwendung visualisiert in echtzeit errechnete architekturmodelle und kann über ein plugin im webbrowser betrachtet werden. das grundmodell stellt dabei die unveränderte architekur da die nun aufgrund der von innen und außen einwirkende bedürfnisse ihre form verändern werden kann.

zur veränderung der architektur können nun verschiedene formvorlagen verwendet werden die miteinander gekreuzt einen unterschiedlich starken einfluss auf die endform haben können. in der darüberliegenden abbildung sieht man zum beispiel wie die formvorlage zum schutz gegen umgebunslärm aussieht. durch sie soll die architektur die funktion eines lärmschutz besitzen. hierbei wird natürlich angenommen dass die weiteren in der relevanten bedürfnisse wie die zur licht-, wasser-, wärme und luftversogung, so wie nach platz oder gegen naturkatastrophen keine rolle spielen.

die obere abbildung zeigt nun eine mischform aus den formvorlagen “wind”, “katastrophe”, “akustik” und “wärme” welche durch die anwendung generiert wurde. der prozentuelle einfluss wird dabei durch einen numerischen wert angegeben. einige vorlagen sind dabei noch abhängig von der tageszeit und dem jeweiligen ort an dem sich die architektur befindet.

präsentation des projekts “ey.ckon”

February 2nd, 2005
5 years, 38 days ago

die präsentation des projekts ey.ckon war um 9 uhr auf der semesterausstellung des fachbereichs gestaltung der fh|w-s.

die titelseite des entstandenen buchs zeig, in anspielung an die zinken der bettler und landstreicher, verschiedene kreidestifte in unterschiedlichen farben.

unter dem transparenten einband des buchs, der sich an den beiden seiten wie eine tasche öffnen läßt, befinden sich die aukleber welche bei bedarf entnommen werden können.

die aufkleber bilden das kernstück der arbeit und zeigen, um die wahre bedeutung zu verschleiern, verschiedene kindliche piktogramme die auf unterschliedliche missstände hinweisen sollen. die zeichen sind auf 2,5 cm große, quadratische aufkleber gedruckt, die sich auf den meißten oberflächen problemlos anbringen lassen. insgesamt lassen sich durch die 9 verschiedenen aufkleber, in unterschiedlichen situationen, 50 verschiedene bewertungen abgeben.

das inhaltsverzeichnis zeigt wie die einzelnen piktogramme und die dahinter stehenden bedeutungen durch individuelle farben im buch markiert werden. durch diese farbliche unterteilung ist ein schnelleres zurechtfinden im buch möglich was die funktionalität als nachschlagewerk und bedienungsaleitung erst gewährleistet.

diese abbildung zeigt einer der neun seiten die auskunft über die unterschiedlichen bedeutungen der piktogramme geben. jedes piktogramm macht, nach seinem zugeordneten begriff, eine aussage über den zustand einer sache oder einer örtlichkeit. so lassen sich durch ein aufkleber, je nachdem wo er angebracht wurde, prinzipiell fünf verschiedene aussagen über unterkünfte, die gastronomie, die einkaufsmöglichkeiten, das gebiet oder öffentliche einrichtungen und transportmittel machen. durch diese verschlüsselten mitteilungen können touristen, vor allen für sie revelanten einrichtungen, auf erfahrungen von anderen touristen zurück greifen.

diese abbildung zeigt mögliche verwendungsbeispiele für die aukleber aus dem buch. da das projekt durch die auseinandersetzung mit der stadt london entstanden ist, dokumentieren diese fotos wie ich einige meiner ey.ckons, während der inspirationsexkursion, angebracht habe. dabei war es meine absicht diese aufkleber so zu patzieren dass sie für vorbeikommende touristen gut aufzufinden sind, aber dabei aber nicht umbedingt auffallen.

präsentation des projekts “postbox”

July 19th, 2004
5 years, 236 days ago

das projekt “postbox” geht von der idee aus, dass ein neuartiger briefkasten die tägliche hauspost wie elektronische post behandelt und somit z.b. dessen ankunft und inhalt über den computer verwaltet werden könnte. die präsentation des projekts, zu welchem die gestaltung von verschiedenen icons, animationen und produktbilder gehörten, fand in der reurergasse der fh|w-s, ab 10 uhr statt.

präsentation des projekts “timeland”

July 19th, 2004
5 years, 236 days ago

das projekt timeland wurde um 10 uhr in der reuergasse der fh|w-s präsentiert.

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dieses video zeigt die idee einer landkarte die sich im dreidimensionalen raum befindet. durch die einzelnen haltestationen der straßenbahn bewegt sich eine linie propotional zur zeit. jeder punkt auf dieser linie symbolisiert dabei eine minute. legt man nun auf der schwebenden karte einen weg zurück so kann man diesen auf der zeitachse antragen und erhält ein dreidimensionales diagramm. verbindet man dieses mit den werten des fahrplans hat man einen schöne visualisierung über welches sich das verhältnis zwischen zurückgelegtem weg und dafür benötigte zeit ablesen lässt.

anna-maria porträt

March 1st, 2004
6 years, 11 days ago

premiere “die vorstellung”

February 5th, 2004
6 years, 36 days ago

der film die vorstellung wurde zum semesterende um 15 uhr im kino der fh|w-s präsentiert.

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dieses video zeigt die originalversion von “die vorstellung” wie sie an der fh|w-s präsentiert wurde. der film wurde auf dvcam gedreht und hat eine laufzeit von 9 minuten.

premiere “stützpunkt schule”

July 10th, 2003
6 years, 246 days ago

der film stützpunkt schule wurde zum semesterende um 15 uhr im kino der fh|w-s präsentiert.

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dieser film ist ein porträt über die kunstlehrerin sabine blum-pfingstl am wirsberg gymnasium in würzburg. dieser film war ein gemeinschaftsprojekt mit yvonne steiner und tamara hammel.

präsentation “citizen k.”

July 1st, 2003
6 years, 255 days ago

die aufgabe dieses projekts war es, ausschließlich durch typografie, eine plakatserie für eine kulturelle veranstaltung zu erstellen. dazu habe ich mich für eine fiktive filmvorführung des filmklassikers “citizen kane” von orson welles entschieden. dabei war mir wichtig den charakter des films und vor allen dingen den des protagonisten durch die gestaltung des plakats einzufangen. die arbeit entstand, unter der betreuung von prof. norbert kurz, im 2. semester des studiengangs kommunikationsdesign an der fh|w-s.

die abgebildeten wahlplakate zeigen dabei einmal die offizielle wahlkampf rede von charles foster kane sowie zwei weitere plakate über die drei wichtigsten motive in dem film. diese bewußte reduktion setzt natürlich vorraus dass man die filme kennt.

béla balázs

July 1st, 2003
6 years, 255 days ago

dieses referat widmet sich béla balázs. ich werde versuchen anhand seiner zwei bücher “der sichtbare mensch” und “der geist des films” die auswirkung balázs auf die filmästhetische theorie hervorheben. béla balázs hat insgesamt vier bücher bezüglich des films geschrieben wobei sein drittes buch mit dem namen “ikustwo kino” nur in ungarische Form vorliegt und sein letztes buch bist auf wenige neuerungen, die summe der drei ersten bücher bildet. balázs gehört neben eisenstein, arnheim, kracauer und pudowkin zu den klassikern der filmästhetischen theorie. Er war nicht nur ein bedeutender filmtheoretiker sonder auch medienpädagoge, märchenerzähler, dichter, Autor und dramatiker.

biographie 1884-1924

im jahre 1884 wird herbert bauer als sohn eines lehrerehepaars im ungarischen szeged geboren. bereits im alter von 16 jahren veröffentlichte béla balázs, wie er sich von diesem zeitpunkt ab nennt, seine ersten gedichte in einer szegediner tageszeitung. mit der absicht dichter zu werden studiert er dann im jahre 1902 an dem renommierten eötvös-kollegium in budapest. im hauptfach germanistik, und in den nebenfächern philosophie und ästhetik. während seiner studienaufenthalte in paris und berlin nimmt balázs an der vorlesungen von simmel und dilthey teil. balázs promoviert 1908 und befaßt sich in seiner doktorarbeit mit friedrich hebbels weltanschauung des pantragismus.

nachdem er 1913 seine erste frau edith hájos heiratet nimmt er offiziell den künstlernamen béla balázs an. im jahre 1915 gründet er dann mit georg lukács den legendären sonntagskreis. in dieser zeit ist balázs schon als autor, dramatiker, dichter, märchenautor und novellist in ungarn berühmt. aufgrund des krieges muss balázs dann 1919 nach wien fliehen wo er anfangs um zu überleben seine ersten erfahrungen mit dem film macht.

im jahre 1921 beginnt béla balázs dann für den wiener regisseur hans otto löwenstein drehbücher zu schreiben bevor er dann 1922 die filmkritikspalte der neugegründeten wiener tageszeitung “der tag”übernimmt. während seiner zeit des “film reporters” schreibt béla balázs über 200 filmkritiken. nach der hälfte seiner kritikerzeit resümiert er seine gedanken und positionen über den film in seinem ersten filmtheoretischen buch.

“der sichtbare mensch” (1924)

1. über die kunstfähigkeit des films

zu beginn des buches “der sichtbare mensch” setzt sich balázs mit der kunstfähigkeit des films auseinander. zwischen den jahren 1907 und 1914 wurden die ästhetischen und kulturpolitischen probleme des films sehr breit diskutiert. das typische argument der kinogegener lautete: weil dem film das “stiftende wort” und deshalb “geist und seele” fehlte, könne es sich hierbei nicht um kunst handeln. die befürworter der kunst dagegen bezogen sich im film auf das bild, das einer symbolhafter wirkung fähig sei.

beide seiten jedoch machen den fehler dass sie automatisch durch das fehlen des wortes und der zentralen rolle der mimik und gestik dem film eine verwandtschaft mit dem theater unterstellen. somit kam es, dass der film als keine künstlicher gestaltung der natur, sondern als eine rohe reproduktion der wirklichkeit oder auch als “photographiertes theater” angesehen wurde. balázs hingegen grenzt den film von allen anderen Künsten ab und fordert dass der film zunächst einer eigenen kunstphilosophie benötige. seiner meinung nach ist noch keine kunst ohne theorie groß geworden. so kommt es dass balázs in seinen ersten drei kapiteln in “der sichtbare mensch” wortwörtlich um den einlass des medium film an den kunstakademien bittet. er sieht in dem film die volkskunst unseres jahrhunderts.

2. die großaufnahme als neuerung des films

die großaufnahme stellt für balázs in der sichtbare mensch die wichtigste technische eigenheit des films da. erst durch sie wird kunst des mienenspiels sichtbar. die großaufnahme und die gebärdensprache sind die wichtigsten mittel um einer szene eine bestimmte stimmung zu geben heißt es in “der sichtbare mensch”. die großaufnahme ist der tiefere blick, die sensibilität des regisseurs, die poesie des films. die veränderbare einstellung, so balázs, bricht das grundlegende formprinzip des theater, nämlich das der zuschauer die komplette szene aus einer perspektive, aus einer entfernung sieht.

3. die gebärdensprache bzw. die physiognomie des gesichtes

balázs vergleicht in ”der sichtbare mensch” weiterhin die bedeutung des kinematographen mit der bedeutung der buchpresse. seiner formulierung nach wurde durch die buchpresse, aus dem anfänglich sichtbaren geist ein lesbaren geist. und erst durch den film wurde der mensch sozusagen wieder sichtbar. dies erklärt auch den titel “der sichtbare mensch”. weiterhin sieht balázs die ausdrucksbewegung als den ursprung der sprache. die gebärdensprache ist eigentliche muttersprache der menschheit, wobei er die gebärdensprache des films von den sprachgebärden des theaters unterscheidet. der gute filmschauspieler spricht deutlich für das auge wobei der gute theaterschauspieler für das ohr deutlich spricht. für béla balázs war asta nielsen eine der besten schauspielerinnen auf dem gebiet der physiognomie.

balázs sagt weiterhin dass die schauspieler und der regisseur die eigentlichen dichter des films sind. “der urstoff der poetischen substanz ist die sichtbare gebärde” heißt es in “der sichtbare mensch”. balázs ist auch der ansicht, dass literatur und film nicht miteinander verglichen werden können. da das mienenspiel eine art der empfindung ausdrückt welche die wortlyrik nicht darstellen kann, da eine mine im gegensatz zum wort nicht zu ende sein muss bevor die nächste beginnt. ebenso ist in der literatur der dichter für die feinheit und kraft des ausdrucks verantwortlich wobei es im film der schauspieler ist. dies und das fehlen der visuellen kontinuität ist einer der gründe warum für ihn literarische verfilmungen oft etwas lebloses und zerrissenes haben. die visueller kontinuität beruht darauf das bilder nur eine konkrete gegenwart haben und nur in dieser leben. wohingegen das wort und der gedanke zeitlos sind. somit wird eine in worte gedachte erzählung immer bilder überspringen. balázs wird später und dem stichpunkt die unkonjungierbarkeit der bilder genauer darauf eingehen.

4. die physiognomie der dinge und landschaften

wie bereits erwähnt ist also für balázs die physiognomie des gesichtes eines der wichtigsten ausdrucksmittel des stummfilms. aber nicht nur das gesicht des menschen sonder auch dass der dinge und landschaften besitzt eine lebendige physiognomie. dinge haben laut balázs im film immer eine symbolische bedeutung, da sie auf uns einen physiognomischen eindruck ausüben. somit kann der regisseur also nicht zwischen einer sachlich-objektiven und einer physiognomisch bedeutsamen darstellung wählen sondern nur zwischen einer physiognomik die er beherrscht und einer die er dem zufall überläßt.

5. die bilderführung

als letztes beschäftigt sich balázs noch wie er es nennt, mit der bilderführung der films. unter der bilderführung versteht balázs die reihenfolge der bilder und ihr tempo. die bilderführung gibt dem film den rhythmischen charakter. ein problem der bilderführung sieht balázs in der unkonjungierbarkeit der bilder. das heißt in der literatur kann man vergangenheit und zukunft ausdrücken. man kann zum beispiel schreiben: der held ging nach hause, und als er eintrat …”das bild hingegen kennt nur gegenwart das heißt man kann nur zeigen dass er geht. aus diesem grund ist die zeitperspektive ein besonderes problem in der bilderfühung. weiterhin muss es der regisseur verstehen die stimmung eines bildes in das nächste hinüber zu führen. und im bezug auf das tempo bemerkt balázs das die länge einer einstellung nicht nur den rhythmus sondern auch den sinn einer szene bestimmt.

6. verzerrung der physiognomie

das es nicht eine oder die physiognomie gibt und zudem die physiognomie der dinge verändert werden kann erkennt balázs, als er sich mit den verschiedenen formen des films auseinander setzt. balázs definiert den expressionismus wie folgt: alle dinge tragen seiner meinung nach einen schleier der traditionellen und abstrakten betrachtungsweise vor dem gesicht welchen ihm aber der expressionistische künstler abnimmt. dadurch wird der gegenstand verzerrt wiedergegeben. der expressionismus arbeitet im gegensatz zum impressionistischen film nur wenig mit großaufnahmen. er zeigt eine stilisierte totale und läßt dem zuschauer wenig freiraum sich selber eine stimmung hinein zu dichten. der expressionistische film versucht sozusagen diese latente physiognomie der dinge heraus zu streichen.

jedoch gibt es zwei unterschiedliche arten des verzerrens. einerseits gibt des den frühen expressionismus welcher sich künstlicher ausstattungen und inszenierungen bedient wie zum beispiel fritz langs “metropolis” (1926). wobei metropolis am ende des expressionisten films steht. stärker läßt sich der expressionismus z.b. in robert wienes “das cabinet des dr. caligari” (1919) sehen. hier wird laut balázs die tote natürlichkeit der dinge lebendig. balázs kritisiert hierbei jedoch dass ein zu starkes verzerren oder stilisieren forciert wirken kann, da oftmals ästhetische entscheidungen artistisch-dekorativ und nicht seelisch begründet sind. und andererseits gibt es den natürlichen, diskreten expressionismus welcher weniger mit künstlichen requisiten arbeitet sondern natürliche requisiten benutzt wie zum beispiel vorhänge und leitern und licht und schatten als gestalterisches mittel einsetzt. ein beispiel hierfür wäre friedrich willhlem murnaus “nosferatu. eine symphonie des grauens” (1922) dieser film, kein expressionistischer film im eigentlichen sinn ist. vielmehr sind hier expressionistische einflüsse zu erkennen.

in balázs rezension zu “nosferatu”ist auch gut zu erkennen wie sehr die physiognomie einer landschaft eine stimmung, eine atmosphäre schaffen kann. den naturbildern in “nosferatu” liegt eine ahnung des übernatürlichen auf. im gegensatz zu robert wienes “das cabinet des dr. calligari” wird uns das dämonische nicht mittels qual- und mormaschinen gezeigt sonder durch die unbekannten mysterien der natur. balázs ist sowieso der ansicht, dass das allmähliche, schrecklicher als das plötzliche ist, wodurch wir also vor dem vampir auch
mehr angst haben als vor dem totschläger.

biographie 1925-1930

durch das buch “der sichtbare mensch” machte balázs als filmkunstkapazität bekannt. obwohl das buch an sich schon viele vorher verfassten ansichten nur aufgegriffen hatte wird als eine art offenbarung gehandelt. das buch war nicht eine der ersten filmtheorien wie so oft angenommen sondern eher eine der ersten umfassenden und schlüssigsten werke seiner zeit. balázs konnte die vorkriegstheorien anhand vieler filmbeispiele als erster belegen. am 13. januar 1925 dann schreibt balázs für den filmreporter eine rezension über david w. griffiths “the birth of a nation.” er verurteilt diesen film zutiefst als rassistische hetzpropaganda und als das niederträchtigste was die filmindustrie je produziert hat. balázs geht aber sogar noch einen schritt weiter. neben der kritik an der amerikanischen filmindustrie und griffiths produzenten, klagt er die damalige verleiher und kinobesitzer an. er sieht in der aufführung des films ein verstoss gegen die demokratie und fordert sofortige zensur. “the birth of a nation” ist balázs letzte rezension im “filmreporter”. seine nächste station war nun berlin. hier bekommt er zunächst eine anstellung als drehbuchautor. es entstehen zwei filme nach seiner vorlage: “die abenteuer eines zehnmarkscheins” und “madame wünscht keine kinder”.

im jahre 1926 dann kommt es zum legendären streit zwischen balázs und eisenstein. eisenstein bemängelt an balázs theorie, dass er zu wenig auf die bedeutung der montage eingeht. diesen streit jedoch führt balázs dann in seinem zweiten buch fort. 1929 gründet er dann mit heinrich mann, georg willelm pabst, karl freund und anderen den “volksverband für filmkunst” und noch im selben jahr erscheint ein weiterer film nach seinem drehbuch: “narkose” von alfred abel. daraufhin folgte balázs zweites buch. da das erste buch sein erster großer filmtheoretischer entwurf über die stummfilmzeit war, folgt nun in “der geist des films” seine erste große studie über den tonfilm.

“der geist des films” (1930)

1. entwicklung einer sprache

schon zu beginn des “der geist des films” erkennt balázs sein erstes werk “der sichtbare mensch” als eine vortheorie an. er sieht dass der film sich innerhalb der sieben jahre zu einer neuen sprache entwickelt hat und schildert wie sehr wir seit beginn des films “sehen” gelernt haben. nicht nur eine neue kunst sondern auch die menschliche fähigkeit diese kunst wahrzunehmen hat sich entwickelt.

2. balázs begriff der produktiven kamera

weiterhin führt er den begriff der produktiven kamera ein. der film ist in seinen augen nicht nur fotografische reproduktion, da nicht alles was wir im film sehen, in wirklichkeit schon dagewesen ist. die kamera produziert somit etwas. er legt die drei neuen grundelemente der optischen sprache fest: erstens die großaufnahme, dann die einstellung, als der subjektive deutungswille des regisseurs und zuletzt die montage. balázs entdeckt somit die aufgabe der kamera neu und formuliert ihre bedeutung wie folgt: die kamera nimmt das auge des
zuschauers, wodurch dessen bewußtsein sich mit den personen im films identifiziert.

3. ergänzungen zur bedeutung der großaufnahme

weiterhin ergänzt balázs seine theorien über die großaufnahme und die physiognomie. die technik der kamera hat es möglich gemacht die kamera immer näher an den schauspieler heran zu bringen wodurch das gesicht und dessen physiognomie an bedeutung gewann besser gesagt einzelne teilphysiognomien des gesichtes umso wichtiger wurden. diese sogenannten microphysiognomien können dem zuschauer etwas anderes verraten als der gesamtausdruck eines gesichtes.

4. die einstellung

somit war die physiognomie noch immer ein wichtiger teil der filmischen sprache. balázs hat aber nun schon in seinem erste buch erkannt dass es keine physiognomie an sich gibt. denn die physiognomie ist keine optische begebenheit sondern eine beziehung zu ihr. also eine synthese. sie ändert sich mit unserem standpunkt.

jedes bild meint eine einstellung, jede einstellung meint eine beziehung. jede einstellung der kamera bedeutet eine innere einstellung des menschen. aus diesem grund gibt es für balázs auch nichts subjektiveres als das objektiv. jeder eindruck den die kamera festhält wird zum ausdruck. selbst die sogenannte objektivität ist immer nur ein eindruck den man mit gewissen einstellungen erwecken kann. selbst die rein sachliche potographie eines dinges bei der gar nichts gedacht wird zeigt eine innere einstellung, nämlich die des stumpfsinns. aber genau das macht den künstler aus, so balázs. der blick des künstlers sieht sinn. somit bekommt das bild durch die einstellung eine symbolische bedeutung, es macht eine bildgebärde.

5. die montage

schon im ersten buch in dem kapitel “über die bilderführung”setzt sich baláz mit dem filmschnitt auseinander. in “der sichtbare mensch jedoch schenkt er der montage mehr aufmerksamkeit. denn so hat er festgestellt: die wahre bedeutung eines bildes wird nicht letztendlich durch die einstellung erreicht sondern durch die position des bildes zwischen den anderen bildern. aufgrund dieser erkenntnis und der tatsache das wie schon bereits erwähnt bilder im vergleich zu worten nicht konjungierbar sind lehnt er jegliche zensur oder änderungen in der montage ab.

für balázs ist eine montage produktiv sobald wir durch sie etwas erfahren was auf der leinwand gar nicht gezeigt wird. eine art assoziationsmontage die uns veranläßt unsere gedanken in eine bestimmte richtung zu lenken. weiterhin greift balázs eisensteins theorie des gedankenfilms auf indem er sagt. die montage erweckt nicht nur stimmungen, gefühlsschattierungen sondern sie provoziert auch klare gedanken. sie formuliert
erkenntnisse, folgerungen, logische urteile und wertungen. er sieht hierin jedoch auch eine gefahr welches die ursache für den anhaltenden streit zwischen balázs und eisenstein ist. balázs warnt davor dass man nicht dem glauben verfallen sollte, dass alle gedanken durch reine assoziationsanregungen vermittelt werden können. er kritisiert damit indirekt eisensteins prinzip der intellektuellen montage. er sieht in den gedankenfilm eine entwicklung in von ihm bezeichnete hieroglyphenfilme. bilder sollen nach balázs nicht gedanken bedeuten sondern gedanken gestalten und bewirken. die kamera soll uns nicht den gedanken als ideogramm oder als symbol zeigen sondern bilder vermitteln die uns zu diesem gedanken führen. ansonsten ist die montage nicht mehr produktiv und die kamera wird nur. zur reproduktion gestellter bilderrätsel mißbraucht.

der montagebegriff ist jedoch bei balázs sehr weit gefasst: eine montage sieht er nicht nur in dem aufeinanderfolgen zweier bilder sondern auch in den auf- und abblenden und in der panoramierten kamera. dies alles bezeichnet er zwar nicht als montage aber als die montage ohne schnitt. so empfindet er das ab- und aufblenden als das betonen einer einstellung und die überblenden als das hervorhebung eines inneren zusammenhangs zweier bilder. weiter schreibt er: durch die panoramierte kamera bekommt der schauplatz die äußerste räumliche realität und er läßt den zuschauer den raum erleben. mit der panoramierenden kamera wird im gegensatz zum schnitt, die kontinuität des raumes nicht unterbrochen. man erlebt intimität in der nahaufnahme und fühlt dennoch die räumliche distanz zu ihm. ein schönes beispiel hierfür ist eine szene aus fritz langs “m – eine stadt sucht einen mörder”.

6. stilentwicklungen und balázs denkfigur des absoluten films

nachdem der film nun so reich an eigenen ausdrucksmitteln geworden ist bestand die tendenz auf alle anderen ausdrucksmittel als den optischen zu verzichten. balázs schildert eine wahre flucht vor dem klassischen film. die flucht vor der fabel wie balázs den inszenierten film nannte, ging in zwei gegengesetzte richtungen: einerseits in die richtung des unkonstruierten rohen lebensstoffs und andererseits in die reine konstruktion ohne lebensinhalte. also auf der einen seite bloße reportage, natur und sachfilme auf der anderen seite bildspiele von impressionen und die formspiele der abstrakten filme. balázs experimente auf diesem gebiet war die idee und das drehbuch zu dem film “die abenteuer eines zehnmarkscheins”. der film entspricht seiner vorstellung eines heldenlosen querschnittfilms. in ihm wird ein zehnmarkschein von hand zu hand gereicht. der weg der banknote ergibt die einzige linie der ereignisse.

als ein weiteres beispiel für den tatschen oder wirklichkeitsfilm erwähnt balázs den film “der mann mit der kamera” von dsiga vertov. in diesem film sieht er den kameramann als einen lyriker der optische notizen und skizzen macht. die andere entwicklung gegenüber dem tatsachenfilm ist der absolute film. der absolute film ist für balázs keine kategorie wie der surrealistische, abstrakte oder gedankenfilm sondern vielmehr eine denkfigur. diese denkfigur leitet balázs aus dem bis in die letzte konsequenz getrieben wirklichkeitsfilm ab. ein film der einfach nur ein ding zeigt und dessen bild nicht über sich hinaus weist kann uns auch keine erkenntnis mitteilen. das reine objekt wird zu reinen erscheinung. balázs bezeichnet den absoluten film als ein rein optisches erlebnis. eine sogenannte rein visuell erlebte wirklichkeit.

weitere stilentwicklungen in diese richtung erkannte balázs in den surrealistischen filmen der französischen avant-garde. hier wird der psychische prozess alleiniges thema. das wohl bekannteste beispiel hierfür ist “ein andalousischer hund” von luis bunuel und salvador dali. nicht äußere sondern innere tatbestände werden hier gezeigt. balázs kritisiert hier das der film auch keine seele darstellen, da der mensch nicht nur aus unterbewußtsein besteht und diese inneren vorstellungen auch nicht immer eindeutig optischer art sind. balázs forderung an den absoluten film sind höher gesteckt. sie ist das der film nicht emotionen darstellen sollen sondern im zuschauer bewirken soll. der absolute film arbeitet also somit mit einer art suggestionsverfahren.

7. möglichkeiten des tonfilms

die einführung des tonfilms 1928/1929 versetzte der filmwelt einen schock den viele lange nicht überwunden hatten und sich gegen diese innovation wehrten, wie z.b. charles chaplin und sergej m. eisenstein. in “der sichtbare mensch” steht balázs dem tonfilm auch noch skeptisch gegenüber wohingegen er in “der geist des films” seine haltung revidiert. die qualität eines filmes hängt nun in seinen augen nicht mehr von der veränderung des motivs sondern vielmehr von der montage ab. somit kann das motiv noch so naturalistisch wiedergegeben werden ohne dass es an wirkung verliert beeinflusst.

balázs erkennt das der ton konkreter ist als das bild und dadurch auch das bild in eine primitivere realität zwingt. somit stellt balázs die forderung an den tonfilm dass er die natur von einer anderen seite heran gehen muss. er muß geräusche in seine elemente zerlegen und durch tongroßaufnahmen einzellaute heraus heben. wenn der tonfilm also eine neue kunstgattung werden soll, darf der ton nicht nur als ergänzung, als eine bereicherung dramatischer szenen, eingesetzt werden, sondern muss er selbst muss zentrales, entscheidendes dramatisches ereignis sein.

darin sieht balázs auch einen der vorteile des tonfilms. denn bisher konnte keine nur visuelle kunstfom “stille” darstellen. stille nämlich kein zustand sonder ein ereignis, besser gesagt ein raumerlebniss. es kann weder im theater noch im hörspiel dargestellt werden. denn stille, ist nicht wenn man nichts hört sonder vielmehr wenn ich weit höre. denn so weit ich höre, so weit gehört der raum zu mir und wird dadurch konkret. im bezug auf die änderung durch den ton im film ist es interessant alfred Hitchcocks stumm- und tonfilmfassung des films “blackmail” aus dem jahre 1929 vorzuführen. hieran kann man sehen wie hitchcock die neuerworbene technik als zentrales gestaltungsmittel der dramaturgie einsetzt.

biographie 1931-1949

nach der beendigung seines zweiten buches zwingt eine lebensbedrohende Krankheit béla balázs zu einer dreimonatige arbeitspause. nach dieser pause übernimmt er es dann, am skript von pabst “dreigroschenoper”- verfilmung mitzuarbeiten. seine letzte filmarbeit in deutschland ist “das blaue licht” für leni riefenstahl zu welchem er das drehbuchs schreibt.

noch im selben jahr siedelt er dann nach moskau über und beginnt 1933 dann an der moskauer filmhochschule filmtheorie zu unterrichten. im juni 1936 unterzeichnet er dann den vertrag seines dritten filmtheoriebuch “die kunst des films” welches er jedoch aus politischen gründen nicht publiziert. aus diesem grund zieht er sich dann 1938 von der filmtheorie zurück. 1945 also neun jahre später erscheint dann sein drittes filmtheoriebuch “iskusstwo kino” jedoch nur in budapest und auf ungarischer sprache.

sein viertes und letztes filmtheoriebuch beginnt er dann 1947 zu schreiben. es ist die geschriebene summe und bewertungen seiner drei vorgänger. 1948 erscheint es zunächst auf ungarisch unter dem namen “filmkultura”. die deutsche ausgabe “der film. werde und wesen einer neuen kunst” erscheint 1949 in wien.

im oktober 1948 wird balázs dann zum leiter eines neu gegründeten instituts für filmwissenschaft ernannt bevor er dann 1949 in budapest an gehirnblutung und lungenentzündung tödlich erkrankt.

quellen:

béla balázs:
“der sichtbare mensch”
surkamp
2001

béla balázs:
“der geist des films”
suhrkamp
2001

béla balázs:
“schriften zum film i”
carl hanser
1982

béla balázs:
“schriften zum film ii”
carl hanser
1984

béla balázs:
“der film. wesen und werden einer neuen kunst”
gobus
1949

franz-josef albersmeier:
“texte zur theorie des films”
reclam
2001

jerzy toeplitz:
“geschichte des films 1895-1933”
r&b
1983

jerzy toeplitz:
“geschichte des films 1934-1945”
r&b
1983

grönemeyer:
“schnellkurs film”
dumont
1998

aufnahmemappe

August 1st, 2002
7 years, 224 days ago

dies sind einige arbeiten aus meiner aufnahmemappe für die fh|w-s. dabei mussten insgesamt 6 gestellte aufgaben bearbeitet werden.

das ziel dieser aufgabe war es eine sportliche veranstaltung fotografisch zu dokumentieren. dazu habe ich als motiv einige schachspieler an der isar in münchen ausgewählt.

eine weitere aufgabe war architekturfotos anzufertigen auf welchen man die charakteristischen merkmale bestimmte gebäude sieht. ich habe mich für die unterschiedliche farbliche gestaltung von tankstellen konzentriert.

eine weitere aufgabe der aufnahmemappe war es außerdem ein werkzeug abzuzeichnen.

“mode, schönheit usw.”

July 5th, 2002
7 years, 251 days ago

“damit hatte niemand gerechnet, nicht schüler, nicht lehrer und sicher auch nicht die schaulustigen, die zu hunderten am mittwoch ins puc drängten. 300 interessierte wollten zeitgleich die performance “mode, schönheit usw.” des gymnasiums puchheim sehen…” (süddeutsche zeitung, 5. juli 2002)

“auch ein film über die modenschau, den tim walter – ein freiwilliger helfer – gedreht hatte, wurde vorgeführt…” (abendzeitung, 5. juli 2002)

dies ist ein auszug aus den zeitungsberichten über die ausstellung und modenschau “mode, schönheit usw.” die peter geiger mit der den schülern des gymnasium puchheim, im kulturzentrum gleicherorts, veranstaltet hatte.

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neben den, von den schülern selbstgemachten kleidern, gab es einen, unter meiner mithilfe inzenierten, “jahrmarkt der eitelkeiten” mit eigner modenschau, tanzeinlagen und videoinstallationen. auf dieser veranstaltung wurde unter anderem auch die begleitende dokumentation, die man oben sehen kann, gezeigt. in ihr sieht man die entwicklung der kleider und die vorbereitung der modenschau.

neben der ersten aufführung gab es, aufgrund des großen andrangs, am 23.7 und 25.7, zwei weitere aufführungen.

mark porträt

May 1st, 2002
7 years, 316 days ago

charles aznavour porträt

February 1st, 2002
8 years, 40 days ago